stARTcamp am 23. Oktober 2014 im Essl Museum: Quo vadis, Social Media?

Am 23. Oktober 2014 wird das zweite stARTcamp Wiens im Essl Museum stattfinden. Thema diesmal bei der sogenannten „Unkonferenz“: Digitale Erlebnisräume für den Kunst- und Kulturbereich. Das Essl Museum freut sich heuer als Gastgeber die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen zu können. Barbara Royc, Leiterin des Bereich Marketings und für Social Media im Essl Museum verantwortlich, hat nochmals alle Fakten zusammengefasst und sich mit Kollegen über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem letzten stARTcamp und deren Erwartungshaltungen ausgetauscht.

Als ich letztes Jahr beim ersten Wiener stARTcamp in der Kunsthalle Wien teilnahm, wußte ich eigentlich nicht genau, was mich erwartet. Mir war das barcamp Konzept gänzlich unbekannt. Ich war positiv von dem Format überrascht und bin mit einem Kopf voller Anregungen und neuer Ideen nach Hause gefahren.

stARTcamp 2014Was ist den nun eigentlich ein stARTcamp?

Ein stARTcamp kann man mit dem Wort „Unkonferenz“ umschreiben: Im Gegensatz zur klassischen Tagung geht es nicht um Frontalbelehrungen mit Keynote Speakern, sondern um eine Zusammenkunft von Leuten die sich zum Thema Social Media und digitale Technologien austauschen. So ist ein stARTcamp nicht nur eine gute Gelegenheit praxisnahe Beispiele kennenzulernen, sondern auch ein interessantes Networking Event.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde werden im Plenum Themen gesammelt. Jeder der Teilnehmer kann eine Session übernehmen, dabei ist der Sessionleiter oft mehr eine Art Gruppenmoderator. Nach der Themensammlung geht es in medias res: Aus 2-3 zum selben Zeitpunkt stattfindenden Sessions kann sich so jeder seine Favoriten zusammensuchen, das Plenum teilt sich. So entsteht ein buntes, individuelles Tagesprogramm, bei dem jeder gefragt ist, aktiv seine Erfahrungen einzubringen.

Worum geht es?

Heuer ist das stARTcamp Wien lose dem Überthema „Digitale Erlebnisräume“ unterstellt: Digitale Erlebnisräume, das sind Orte, die digital „aufgeladen“ sind und durch Augmented Reality, iBeacon Technologien, Apps, QR Codes oder ähnlichem und natürlich den dazugehörigen guten Inhalten reale Orte virtuell erschließen. Gerade für den Kulturbereich tun sich in diese Richtung spannende Möglichkeiten auf: So könnte jeder Besucher bereits am Eingang eine Willkommens-Nachricht mit den tagesaktuellen Events auf sein Smartphone bekommen oder sich in einer Ausstellung zusätzliche Informationen senden lassen. Auf einer praxisnahen Ebene geht es außerdem um alle Besonderheiten, die Kunst- und Kulturbetriebe betreffen: Wie nutzen wir unseren Content, wie erzählen wir mitreißende Geschichten und wie holen wir das beste aus unseren Social Media Aktivitäten heraus?

The Hard Facts:

Resttickets gibt es noch um EUR 25,– unter http://de.amiando.com/UKARWCM.html
Der Betrag deckt Unkosten, so zum Beispiel die Verpflegung: Für Kaffee, Getränke und Mittagessen ist gesorgt.

wann: Donnerstag, 23. Oktober 2014, 09.00 – 17.30 Uhr

wo: Essl Museum, An der Donau-Au 1, 3400 Klosterneuburg (Um 9.00 Uhr fährt ein kostenloser Shuttle-Bus von der Albertina (Albertinaplatz) zum Essl Museum, wer mitfahren möchte, soll sich bitte anmelden: Tel: 02243 / 370 50 150 )

Sessionvorschläge einsehen oder selber machen: Sessions

Auf Twitter: Mitreden:  #scvie Follow: @scvie

Die Registrierung und das Meet & Greet beginnt ab 9.00 Uhr, die Zeit bis alle eingetroffen sind kann man wunderbar nutzen um Kaffee zu trinken, mit anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen oder sich die aktuelle Ausstellung >die zukunft der malerei< im Essl Museum anzusehen.

Das stARTcamp steht und fällt mit den Inputs der Teilnehmer. Besonders erfreulich ist, dass viele Teilnehmer aus dem letzten stARTcamp wieder kommen. Ich wollte wissen, wie andere Kollegen das letzte stARTcamp erlebt haben und was sie sich heuer erwarten:

Die Österreich-Premiere des stARTcamps 2013 in der Kunsthalle Wien war zugleich auch für mich Barcamp-Premiere. Ich wollte diese Art von Event unbedingt einmal live miterleben. Daher erfolgte die Teilnahme einerseits aus reiner Neugier. Andererseits erhoffte ich mir natürlich auch brauchbaren Input für die strategische Planung, da die Social-Media-Auftritte unserer Museen in meinem Referat organisiert und koordiniert werden. In dieser Hinsicht erfüllten sich meine Erwartungen durchaus. Vor allem die Vorträge von Frank Tentler und Markus Kucborski blieben mir in Erinnerung. Darüber hinaus sind solche Veranstaltungen eine ideale Plattform zum Austauschen und Netzwerken. Insofern freue ich mich schon auf 23. Oktober. Die iBeacons-Technologie sowie Augmented-Reality-Anwendungen verfolge ich momentan noch mit einer gewissen Skepsis  -vielleicht lässt sich diese beim stARTcamp entkräften. Und da auf meinem Schreibtisch gerade Bücher wie „Think Content!“, „Epic Content Marketing“ und „Brand Content: Die Marke als Medienereignis“ darauf warten, gelesen zu werden, hoffe ich auf zusätzliche Inputs im Storytelling und Contentmarketing.  

 Christoph Pelzl, Leitung Presse und digitale Kommunikation JOANNEUM

stARTcamps sind für den Kulturbereich ein super Format um neue Ideen zu entwickeln, fast wie Brainstorming mit neuem Team. Genau das und das Lernen aus Erfahrungen anderer hat beim Camp in der Kunsthalle richtig gut funktioniert, weshalb ich dieses Jahr wieder dabei bin. Nicht nur für den Social Media Alltag sondern auch für größere digitale Projekte in Kulturbetrieben bringt das unkonventionelle Format viel mehr als der gewohnte Keynote Frontalvortrag. Ich bin gespannt auf die Erfahrungen der anderen Kommunikationsverantwortlichen und freue mich auf praxisnahe Sessions mit Inspirationen für ein noch innovativeres Kulturmarketing.

Lilian Sproedt, Online Marketing, MUSEUMSQUARTIER

Das letztjährige stARTcamp in der Kunsthalle Wien war ein unglaublich runder und dichter Tag: Das Format eines „Barcamps“ ist genial, die Themen waren so vielfältig, dass ich zeitgleich immer gerne bei mehreren Sessions gewesen wäre. Was ich mir von heuer erwarte? Wieder einen intensiven Tag des Austauschs und neue Perspektiven, die zum Weiterdenken einladen.

Lisi Perner, Projektmanagement und Social Media, BEN DORO DAD Werbeagentur GmbH (auf deren Website kann man übrigens wunderbar PONG spielen)

Bereits beim ersten stARTcamp Wien im letzten Jahr war ich von der Vielfalt und gleichzeitigen Dichte der Inhalte begeistert. Von und mit Menschen aus der Praxis in Form eins Barcamps Themen zu diskutieren finde ich für meine Arbeit inspirierend und bereichernd. Ich freue mich auf die diesjährige Veranstaltung im Essl Museum, auf neue Inputs und Perspektiven und natürlich auf die zahlreichen KollegInnen aus den anderen Institutionen.

Patrizia Büchele, Marketing und Presse, das TAG – Theater an der Gumpendorferstraße

Wer jetzt richtig Lust bekommen hat, einen ganzen Tag lang mit Kollegen aus dem Kunst- und Kulturbereich über Social Media zu reflektieren, sollte sich rasch eines der letzten Tickets sichern. Hier nochmals der Ticketlink: http://de.amiando.com/UKARWCM.html

Ein großes Danke auch nochmals an Christian Henner-Fehr und Michael Wuerges (Culture Disco), dafür, das wir das stARTcamp mit euch veranstalten dürfen!

4 Antworten zu “stARTcamp am 23. Oktober 2014 im Essl Museum: Quo vadis, Social Media?

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s